Der Haarausfall – Formen und Ursachen

Haarausfall, auch Alopezie genannt, ist nicht wirklich schön. Viele Menschen leiden unter ihm und wollen ihn bekämpfen. Grundlegend sollte man dazu immer erst klären, warum man überhaupt Haarausfall hat. Das heißt, der erste Weg bei Haarausfall ist immer der Arzt, der nach einigen Untersuchungen die sichere Diagnose stellen kann. Hier möchten wir gerne vorab einige Formen und ihre Ursachen vorstellen, damit Sie sich schon einmal ein Bild machen können!

Der Alopecia areata

Bei diesem Haarausfall geht es um den kreisrunden Haarausfall, der in der Regel die Kopfhaare betrifft. Verantwortlich sein kann ein gestörtes Immunsystem, dass die Haare als Fremdkörper ansieht und sie abstößt. Dieser Haarausfall kann vorübergehend auftreten oder leider auch von Dauer sein. In sehr schlimmen Fällen kann man alle Kopfhaare verlieren. Manchmal ist auch das Körperhaar betroffen, wenn auch eher selten. Dies sollte nun aber niemanden erschrecken, denn dieser Haarausfall ist recht gut mit Medikamenten behandelbar.

Alopecia Traumatica und Mechanica

Bei dieser Haarausfallform gibt es zwei Varianten. Bei Traumatica geht es um Unfallverletzungen wie zum Beispiel Verbrennungen, die die Haarwurzeln in einem bestimmten Bereich zerstören. Bei Mechanica hingegen geht es um Reibung, Druck oder auch Zugkraft, durch die man das Haar verliert. Zum Beispiel durch einen Schutzhelm, den man jeden Tag über Stunden auf der Arbeit tragen muss. Oder aber auch sehr lange, zusammengebundene Haare, die einfach zu schwer sind und für ein Herausreißen der Haare sorgen.

Difuse Alopezie

Dieser Haarausfall kann leider den ganzen Kopf betreffen. Frauen haben ihn seltener. Die Ursachen sehen die Ärzte im Stress, in Hormonschwankungen, in schweren Infektionen, im Eisenmangel oder auch an der Schilddrüsenerkrankung. Auch Medikamente können ihn verursachen, sowie auch Vergiftungen. Wenn die Ursache beseitigt wurde, kann der Haarausfall in der Regel gestoppt werden.

Androgenetische Alopezie

Hier geht es um den Haarausfall, der leider erblich bedingt ist und natürlich Männer, wie auch Frauen treffen kann. In den meisten Fällen sind es aber Männer, die durchaus auch eine Glatze bekommen können.
Man weiß nicht genau, warum er auftritt. Er verläuft aber fast immer so, dass man zuerst Geheimratsecken bekommt, dann eine Stirnglatze. Auch am Hinterkopf fängt sich das Haar an zu lichten, oft in einem Kreis. Danach kommt es oft zur Vollglatze. Nicht jeder Verlauf muss so schlimm enden, kann es aber. Die Ärzte haben eine Skala von 7 Stadien angefertigt, wobei im Stadium 1 noch kein Haarausfall zu deuten ist.