Häufige Fragen

Die Kopfhaut wird zusammen mit schmerzstillend Medikamenten und einer isotonischen Kochsalzlösung lokal mit sehr feinen Injektionsnadeln anästhesiert. Die ersten Stiche spürt man etwas, doch Wirkung des Anästhetikums setzt schnell ein. Sie sind wach, haben keine Schmerzen und können ganz entspannt die OP durch das sehr emphatische, weibliche und geschickte Haartransplantationsteam miterleben.
Theoretisch schon. Aber Haare, die nicht vom Kopf kommen, haben meistens eine ganz andere Form. Und es besteht die Gefahr, dass sie nicht anwachsen.
Das kommt auf die Zahl der zu transplantierenden Grafts an, ca. 5 bis 9 Stunden. Sie liegen und sitzen auf einem bequemen Spezialsessel, der motorisch verstellbar ist.
Die Stimmung während der OP empfanden die Patienten bei unserer Ärztin bisher als sehr entspannt, fast fröhlich.
Das hängt vom Heilungsverlauf ab, der bei jedem Menschen unterschiedlich ist. Rechnen Sie bitte mit ca. 10 Tagen. Am besten man nimmt nach der OP einige Tage Urlaub. In der Übergangszeit dürfen Sie eine Kopfbedeckung tragen, die keinen Kontakt zum Empfängerbereich hat.
Nein. Die ersten 10 Tage nicht. Die Wechselwirkung zwischen Alkohol und dem Antibiotikum ist nicht vorhersehbar. Außerdem kann die Körperbeherrschung durch Alkohol leiden, so dass unkontrollierte Bewegungen dem Kopf schaden können. Ein paar Tage Disziplin haben großen Einfluss auf das Ergebnis.
In den ersten 3 Wochen fallen die Haare erst einmal wieder aus. Die Haarwurzeln sind jedoch mit dem umliegenden Bindegewebe zusammen gewachsen.
Ab etwa dem 5. Monat fangen dann die Haare wieder an zu wachsen, was aber bei jedem Menschen unterschiedlich ist. Das Endresultat kann man nach ca. 12 Monaten sehen. Das hängt mit den Genen, der Ernährung und dem Alter zusammen. Haare wachsen ca. 1-2 cm pro Monat. In den ersten Monaten sind die Haare noch dünner, werden aber mit der Zeit wieder normal dick.
Erst wenn weniger als ca. 50% der ursprünglichen Haardichte vorhanden ist, erscheint das Haar nicht mehr dicht. Das wird aber bei der Planung der Haartransplantation berücksichtigt.
Da die Erbinformationen die gleichen sind, wie im Spenderbereich, werden die Transplantate genauso lange wachsen, normalerweise ein Leben lang.
Bei allen medizinischen Eingriffen gibt es ein gewisses Risiko. Es kann zu Entzündungen der Kopfhaut kommen. Auch eine allergische Reaktion auf das Betäubungsmittel ist möglich.
Ein großes Risiko birgt eine falsche Behandlung in den ersten 10 Tagen nach der Behandlung durch denn Patienten selber. Die tägliche penible Pflege, besonders im Empfängerbereich, ist extrem wichtig. Andernfalls ist es möglich, dass Transplantate schon in den ersten Tagen ausfallen. Dagegen kann der weltweit beste Arzt nichts ausrichten.
Auch Stöße im Empfängerbereich können den Ausfall der Transplantate verursachen. Z.B. beim Einsteigen ins Auto oder bei einer falschen Schlafposition.
Ein weiteres Risiko ist, dass der Patient zu hohe Erwartungen an das Ergebnis hatte. Deshalb ist es wichtig, dass der Arzt nach der Haaranalyse, den Patienten seriös aufklärt, was realistisch zu erwarten ist. Denn es kommen ja keine neuen Haare dazu, sondern die vorhandenen werden lediglich neu verteilt.
Nein. Sie würden vom Körper sofort wieder abgestoßen.
Wenn der Haarausfall nicht genetisch bedingt ist (androgenetische Alopezie), sondern andere Ursachen hat, wie Stress, Krankheiten wie Diabetes, Autoimunkrankheiten, Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse, HIV-positiv, Medikamente, Wundheilstörungen.
Bitte verschweigen Sie im Vorfeld der Haartransplantation, im eigenen Interesse, keine gesundheitlichen Probleme.
Idealerweise wartet man ab, bis der Haarausfall weitestgehend zum Stillstand gekommen ist. Hilfreich kann ein Blick auf die Haarsituation des Vaters und Großvaters in der Vergangenheit sein. Wenn man schon früher eine Haartransplantation machen lässt, sollte eine zweite gleich mit eingeplant werden.
In allen Bereichen der Medizin kann es keine Garantie für einen Behandlungserfolg geben. Da dieser nicht nur von der Tätigkeit des behandelnden Arztes abhängt, sondern auch von den speziellen körperlichen Gegebenheiten des Patienten. Niemand kann zu 100% einschätzen, wie der Körper eines Patienten auf die Behandlung reagiert.

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